Baudenkmäler

Städtebauliche Planung von Nowy Tomyśl
Städtebauliche Planung des ältesten Stadtteils ist besonders sehenswert und entsteht aus zwei Märkten: den größeren - Niepodległości-Platz und dem kleineren - Chopin-Platz, der mit der Mickiewicz-Straße verbunden ist. Ursprünglich umfasste die Stadt auch die zum Platz führenden Straßen. In diesem ältestem Stadtteil sind auch zahlreiche Bauten vorwiegend aus der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erhalten. Das sind im überwiegendem Teil gemauerte Bauten. Besonders sehenswert sind u.a..

  • das Gebäude Nr. 17 am Chopin-Platz aus dem 20. Jahrhundert - vierstöckig, am höchsten in der alten Stadtteil
  • Haus Nr. 8 an der Ecke der Poznańska-Straße (ehemaliges Hotel), errichtet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Neurenaissance mit einer Fassade mit zwei Musenskulpturen
  • ein Mietshaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Ecke der Mickiewicz-Straße
  • das Postgebäude aus dem Jahre 1884 an der Piłsudski-Straße
  • heutiger Sitz des Kreiskriminalamtes an der Piłsudski-Straße
  • ein Komplex der eklektischen Häuser im einheitlichen Stil aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts an der 3 Stycznia-Straße

Herz-Jesu-Kirche
Die Kirche befindet sich auf dem Fryderyk-Chopin-Platz. Sie wurde 1778-1779 als evangelischer Tempel errichtet. Das Gebäude ist gemauert und verputzt, der Grundriss entspricht dem griechischen Kreuz mit vier Armen gleicher Länge.

Kirche der Muttergottes der unablässigen Hilfe
errichtet im Jahre 1895 an der Piłsudskiego-Straße.

Rathaus aus dem Jahre 1879 am Niepodległości Platz (heutig der Sitz des Amtgerichts).
Mühle ungefähr aus dem Jahre 1885 an der Zbąszyńska-Straße
Wasserturm aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts 27 m hoch an der Komunalna-Straße
Krankhaus , dessen ältester Teil im Jahre 1905 gebaut wurde

Holländische Besiedlung
Die Umgebung von Nowy Tomyśl ist das größte Gebiet der holländischen Besiedlung in Großpolen. Von verschiedenen räumlichen Anordnungen der holländischen Besiedlungen gibt es hier ausschließlich Streusiedlungen, die mit den durch Waldrodung entstandenen Raumordnungsplänen verbunden sind. Die Spur der holländischen Besiedlung ist die heutige charakteristische ländliche Bebauung in der Umgebung der Stadt. Auf einer großen Fläche gibt es gestreut liegende miteinander mit Wegen und Pfaden verbundene Einzelhöfe. In großen Bauernhöfen sind zahlreiche solide, hölzerne Wohn- und Wirtschaftgebäuden aus dem 19. und sogar aus dem 18. Jahrhundert zu finden. Holländische Siedlungen gibt es in den folgenden Orten: Sękowo, Glinno, Paproć, Przyłęk, Boruja Nowa, Szarki, Grubsko, Kozie Laski und Cicha Góra.